Wenn wir in unserer ersten Verliebtheit vor Glück geradezu zerspringen möchten oder manche Frauen kurz vor der Regel ohne Schokolade gar nicht mehr anzutreffen sind – dann lassen unsere Hormone grüßen.

Sie sind in unserem Leben unsere täglichen Begleiter. Sie gehen mit uns durch die Schwangerschaft und die Geburt. Sie lassen unseren Körper wachsen und schenken uns einen ausgeglichenen Gemütszustand. Durch sie können wir uns gut konzentrieren, haben Spaß an der Zweisamkeit und pflanzen uns fort. Sie lassen uns Stress gut tolerieren und durch sie werden auch die Pubertät und die Wechseljahre eingeläutet. Zeiten, in denen wir die Chance ergreifen können uns neu zu definieren.

Wenn das Hormonsystem optimal ausbalanciert ist, ist die Pubertät kaum von Akne und extremen Höhen und Tiefen begleitet, die Tage vor der Regel werden kaum anders wahrgenommen als andere Tage und die Wechseljahre verlaufen relativ unbemerkt.

Um ein ausbalanciertes Hormonsystem zu erreichen und erhalten zu können, braucht es bestimmte Voraussetzungen – wobei jeder Mensch individuell zu sehen und zu bewerten ist:

  • gesunde Ernährung

  • ein gesunder Säure-Basen-Haushalt

  • Ruhepausen

  • Bewegung

  • genügend Schlaf

  • Tageslicht

  • Gesundheit von Leber und Darm

  • etc.

Das Hormonsystem eines Menschen ist sehr komplex und auf ein ideales Verhältnis der Hormone zueinander ausgerichtet.

Unsere heutige „schnelle Zeit“ mit den Fast-Food-Produkten, der im Laufschritt zur Bahn getrunkene Kaffee, das Altern generell, der Stress im Beruf und Zuhause sowie Chemikalien in Kosmetik und unserer Kleidung können dieses Gleichgewicht empfindlich stören und es können Symptome auftreten, wie z.B:

  • hormonell bedingte Migräne
  • Zyklusunregelmäßigkeiten

  • PMS-Beschwerden

  • Schlafstörungen

  • Gewichtszunahme

  • Libidoverlust

  • Wechseljahresbeschwerden

  • Stimmungsschwankungen

  • depressive Verstimmungen

  • Gereiztheit 

 

Östrogendominanz

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Nebenniere

Was sind Nebennieren ?

Die Nebennieren sind walnussgroß und sitzen jeweils auf den Nieren. Die Nebennieren werden in Nebennierenrinde und Nebennierenmark unterteilt. In der Nebennierenrinde werden Cortisol, Aldosteron und DHEA produziert, während im Nebennierenmark Adrenalin und Noradrenalin produziert werden.

Anhaltender Stress, Trauer, sportliche Höchstleistungen, Überforderungen jeglicher Art, schwere Krankheiten oder Infekte können die Nebenniere über kurz oder lang erschöpfen.

Funktioniert die ausreichende Produktion der Nebennierenhormone nicht mehr, so wird typischerweise auch relativ schnell der Schilddrüsen- sowie der Sexualhormonhaushalt in Mitleidenschaft gezogen und aus dem Gleichgewicht gebracht.

 

Nebennierenerschöpfung

Nicht zu verwechseln mit einer Nebennierenerschöpfung ist der Morbus Addison. Beim M. Addison liegt ein organisches Versagen vor und er ist keine zwangsläufige Folge oder Komplikation einer Nebennierenerschöpfung.

Eine Nebennierschöpfung ist reversibel. Man braucht allerdings Geduld, das Wollen und die Möglichkeiten den Lebensstil zugunsten des eigenen Körpers zu verändern und bedarf mehr als einfach nur Ruhe und abwarten.

Eine Nebennierenerschöpfung ist von ihrer Symptomatik her sehr ähnlich einem sogenannten Burn-Out-Syndrom oder auch einer Schilddrüsenunterfunktion. Unter Umständen können diese beiden Erkrankungen auch durch die Nebennierenerschöpfung entstehen.


Typische Symptome

  • Ermüdung und Abgeschlagenheit

  • vermehrt Infekte oder Infekte die lange andauern

  • Konzentrationsschwierigkeiten, verminderte Merkfähigkeit

  • Überforderung

  • depressive Verstimmungen

  • Muskel- und Gelenkschmerzen

  • Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche

  • Ein- und Durchschlafprobleme

  • Verlust des Sexualtriebes

  • man braucht Kaffee, Zucker oder andere Stimulantien um den Tag zu überstehen, bzw. morgens „in die Gänge“ zu kommen

  • Heißhunger auf Salziges, Fettiges und/oder Süßes

  • Gewichtszunahme rund um den Bauch und die Oberschenkel (manchmal auch quasi „über Nacht“)

  • Besserung nach dem Essen

  • verminderte Stresstoleranz


Allein für sich führt keines dieser Symptome zur Diagnose der Nebennierenschwäche. Diese Symptome sind das Ergebnis von akutem oder chronischem Stress und dem Unvermögen des Körpers, sich von solchem Stress ausreichend zu erholen.

 

Mögliche Komplikationen einer Nebennierenschwäche

Die Priorität unter den Hormonen hat für unseren Körper die Nebenniere mit ihrer Cortisolproduktion. Cortisol unser „Stresshormon“ sichert unser Überleben und die Fähigkeit adäquat mit Stress umzugehen.

Kommt die Nebenniere durch langanhaltenden Stress in die Schwäche, springt zunächst die Schilddrüse mit erhöhter Leistung ein. Das heißt der TSH-Spiegel steigt an um die Schilddrüse zu einer höheren Produktion von Schilddrüsenhormonen zu animieren, die z. T. als Stresshormone fungieren sollen.

Die Produktion der Sexualhormone (Progesteron, Estradiol, DHEA, Testosteron) wird gedrosselt, da eine Schwangerschaft in diesen Zeiten nicht wichtig, ja sogar nicht erwünscht ist. Die Libido ist schwach, manchmal auch gar nicht mehr vorhanden.

Die Schilddrüse kann einige Zeit hochtourig arbeiten (in dieser Zeit könnte man wahrscheinlich im Blut erhöhte Werte messen), aber irgendwann erschöpft auch diese und wird in aller Regel in eine Unterfunktion gehen.

Bei einer Schilddrüsenunter- bzw. überfunktion ist es immer sinnvoll seinen Cortisolwert testen zu lassen, ob die Ursache evtl. gar nicht an der Schilddrüse, sondern an der Nebenniere liegt.

 

Schilddrüse

 

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ und ihre Gesundheit und gute Funktion von großer Wichtigkeit für den Menschen. Sie sieht aus wie ein Schmetterling und wiegt nur ca. 20g. Sie liegt vor der Luftröhre und produziert für uns die lebenswichtigen Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin).

 

Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle, ob sie ihrer Aufgabe entsprechend nachkommen kann:

  • gesunde Leber
  • richtige Steuerung durch das Gehirn (Hypothalamus und Hypophyse) gewährleistet
  • gesunder Darm
  • die Geschlechtshormone  sowie das Nebennierenrindenhormon Cortisol stehen in einem gesunden Verhältnis zueinander
  • gutes Gleichgewicht im Säure-Basenhaushalt
  • ausgewogene Ernährung
  • genügend Jod
  • etc.

T4 ist die inaktive Form des Schilddrüsenhormons. Bei Bedarf wird es in die aktive Form T3, umgewandelt.

Mehr als 90% der Schilddrüsenhormone liegen als T4 vor und müssen erst umgewandelt werden, bevor der Körper sie nutzen kann. Über die Hälfte der Umwandlung erledigt die Leber bei einem gesunden Menschen, einen kleineren Teil der Darm und das restliche T4 wird im peripheren Gewebe (Herz, Muskeln, Nerven) umgewandelt.

 

An welchen Funktionen ist die Schilddrüse u.a. beteiligt?

  • sie reguliert unsere Körpertemperatur
  • am Knochenstoffwechsel
  • an der Verdauung
  • Fettverbrennung
  • Stresstoleranz und -verarbeitungsmöglichkeiten des Körpers
  • grundsätzliche Motivation im Alltag
  • Gewicht
  • Leberfunktion
  • Entgiftung
  • Zeugungsfähigkeit
  • Wachstum
  • an dem hormonellen Gleichgewicht, u.a. der Geschlechtshormone

 

Welche Symptome können auftreten wenn die Schilddrüse aus dem Gleichgewicht gerät?

Ist die Schilddrüse nicht mehr in der Lage der Hormonproduktion in der gewünschten Menge nachzukommen, spricht man von einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) bzw. von einer Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion). Je nachdem ob sie zuwenig oder zuviel Schilddrüsenhormone ins Blut abgibt.

Folgende Symptome können sich daraus ergeben:

bei der Schilddrüsenunterfunktion - Hypothyreose:

  • Müdigkeit, Schlappheit
  • verlangsamter Stoffwechsel
  • Gewichtszunahme ohne Veränderung der Essgewohnheiten
  • Verstopfung
  • Depressionen und Antriebsschwäche
  • sozialer Rückzug
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • langsames Denken
  • geringe Libido
  • Schluckbeschwerden
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • trockene Haut
  • Wassereinlagerungen
  • erhöhter Cholesterinspiegel
  • Stimmungsschwankungen
  • vergrößerte Schilddrüse: Kropf

bei der Schilddrüsenüberfunktion - Hyperthyreose:

  • Unruhe
  • Gewichtsabnahme
  • beschleunigter Stoffwechsel
  • erhöhte Darmtätigkeit, Durchfall
  • vermehrtes Schwitzen
  • Hand- und Fußschweiß
  • Nervosität
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen
  • Weinerlichkeit
  • "inneres" Zittern
  • das Herz schlägt schneller
  • Zyklusstörungen
  • Vorhofflimmern
  • Gereiztheit

 

Welche Ursachen können bei Betroffenen zu einer Unterfunktion oder Überfunktion der Schilddrüse führen?

  • unausgewogene Ernährung
  • Schwangerschaft
  • erhöhter Stress
  • Jodmangel
  • Nebennierenschwäche / Nebennierenerschöpfung
  • Missbrauch bei der Einnahme von (Schilddrüsen-) Medikamenten
  • autonome Adenome (Teile der Schilddrüse produzieren mehr Hormone als der Körper benötigt) - auch: heiße Knoten
  • Xenohormone - sind keine Hormone, benehmen sich aber so.  verDer Körper erkennt den Unterschied nicht und sein Hormonstoffwechsel kann ganz schön durcheinander gebracht werden
  • Umweltgifte
  • Autoimmunerkrankung
  • ein Ungleichgewicht der Geschlechtshormone
  • Probleme des Hypothalamus oder der Hypophyse als "Steuerungszentrale" der Hormone
  • Resistenz der Rezeptoren gegen Schilddrüsenhormone

 

Durch welchen Mechanismus werden Schilddrüsenhormone ins Blut abgegeben?

Die Ausschüttung von T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin) erfolgt nach Aufforderung durch ein anderes Hormon, dem TSH. Das TSH ist das schilddrüsenstimulierende Hormon.

Ob und wieviel T3 und T4 ausgeschüttet werden bestimmen Rezeptoren, die den Wert im Blut immer wieder messen. Besteht ein Mangel melden sie diese Information ans Gehirn. Der Hypothalamus als „Chef“ gibt seinem „Abteilungsleiter“ der Hypophyse Bescheid, das der Wert angehoben werden muss.

Die Hypophyse schüttet daraufhin TSH aus. TSH dockt an den Rezeptoren der Schilddrüsenzellen an und gibt ihnen somit den Anstoss T3 und T4 ins Blut abzugeben.

Ist der Schilddrüsenhormonspiegel im Blut ausreichend angestiegen, geht die Information erneut an den Hypothalamus.

Er als oberste Steuerungsstelle gibt die Nachricht an die Hypophyse weiter, die wiederum die TSH-Ausschüttung einstellt und somit verhindert, das die Schilddrüse ihrerseits weitere Hormone ausschüttet.

Das nennt man das Prinzip der negativen Rückkopplung.

 

Eine Behandlung bzw. Untersuchung der Schilddrüse sollte in Erwägung gezogen werden, wenn u.a. einige der nachstehende Beschwerden bzw. Symptome vorliegen:

  • generelle Erschöpfung
  • Burn-Out
  • erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Depressionen
  • Gewichtszunahme oder -abnahme ohne erkennbaren Grund
  • Bluthochdruck
  • vermehrtem Haarausfall
  • Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow, Hashimoto Thyreoiditis
  • Abnahme der Libido
  • Probleme während einer Schwangerschaft
  • wenn als Therapie Medikamente für die Schilddrüse eingenommen werden, sich aber keine Besserung der Symptome einstellt

 

Sonderfälle von Schilddrüsenerkrankungen: Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine sehr häufige Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung die auch unter dem Namen "Autoimmunthyreoiditis" bekannt ist.

Autoimmunerkrankung bedeutet, dass der Körper körpereigenes Gewebe irrtümlich als "Feind" betrachtet und es bekämpft. In diesem Fall bekämpft das Immunsystem die hormonproduzierenden Schilddrüsenzellen und löst so eine Entzündung der Schilddrüse aus.

Wird eine Schilddrüsenzelle zerstört, entweichen alle in ihr gespeicherten Hormone auf einmal, was zu einer Überflutung von Schilddrüsenhormonen im Blut und zu den Symptomen einer Überfunktion führt .

Desto mehr Gewebe betroffen und zerstört ist, umso weniger Schilddrüsenhormone können gebildet werden und umso mehr Symptome einer Unterfunktion zeigen sich im Laufe der Zeit.

Durch die Zerstörung der Zellen und der zeitweisen Überflutung durch die Schilddrüsenhormone kann ein Patient innerhalb eines Tages Symptome und Beschwerden einer Überfunktion und einer Unterfunktion aufweisen.

Das macht die Diagnose der Krankheit und die Behandlung des Patienten bisweilen etwas schwierig.

Die Erkrankung schreitet typischerweise langsam fort und kann über Jahre unauffällig und für Patienten unmerklich verlaufen. Letztendlich entwickelt sich aber oftmals eine nicht reversible Schilddrüsenunterfunktion, bei der den Patienten nur noch mit Medikamenten geholfen werden kann.

Die Symptome können wie beschrieben die einer Hypothyreose oder einer Hyperthyreose sein und sich je nach Stadium der Erkrankung sehr stark von einander unterscheiden.

Frauen sind deutlich gefährdeter als Männer.

Als mögliche Ursachen für diese Schilddrüsenerkrankung kommen infrage:

  • chron. Infekte und Entzündungen
  • genetische Veranlagung der Betroffenen
  • Schwangerschaft
  • Stress
  • Umweltgifte
  • Vitamin D-Mangel
  • hohe Jodgaben
  • Insulinresistenz
  • Estradiol-Dominanz
  • Gluten-Intoleranz

Bei der Diagnose der Hashimoto Erkrankung werden Antikörper gegen die Schilddrüse im Blut bestimmt: TG-AK (Thyreoglobulin-Antikörper) und die TPO-AK (Thyreoperoxidase-Antikörper auch MAK genannt).

Zudem ist eine Untersuchung mit Ultraschall hilfreich.

 

Morbus Basedow

Genau wie bei der Schilddrüsenerkrankung des Hashimoto handelt es sich beim Morbus Basedow auch um eine Autoimmunerkrankung.

Oftmals treten hier eine Schilddrüsenüberfunktion, ein Kropf (Struma) und Exophthalmus (hervortretende Augen) auf.

Ist das Struma ausgeprägt können sich Schluckbeschwerden, Engegefühl am Hals und Luftnot unter Belastung bemerkbar machen. Auch hier sind eher Frauen als Männer betroffen.

Ursache der Krankheit:

Jede gesunde Schilddrüsenzelle des Körpers hat Rezeptoren für das Hormon TSH. Dockt TSH an die Zelle an, werden die Hormone T3 und T4 ausgeschüttet.

Beim Morbus Basedow bildet das Immunsystem Antikörper gegen die Rezeptoren an der Schilddrüsenzelle (sogenannte TRAK´s).

Die TRAK´s sind als TSH "verkleidet" und die Schilddrüsenzelle kann den Unterschied nicht erkennen.

Die TRAK´s agieren völlig losgelöst vom Hypothalamus. Sie orientieren sich nicht am Bedarf des Körpers und sind vom Organismus nicht zu steuern.

Sie setzen sich auf die Rezeptoren die für das TSH vorgesehen sind und signalisieren der Schilddrüse Hormone abzugeben

Die Schilddrüsenzelle erkennt den als TSH verkleideten Antikörper (TRAK) nicht und versteht fälschlicherweise das sie Schilddrüsenhormone abgeben soll.

Sie produziert und produziert und gibt ab und da es keinen Befehl gibt damit wieder aufzuhören, kommt der Mensch über kurz oder lang in eine Überfunktion. 

Mögliche Ursachen sind:

  • Stress
  • Umweltgifte (Rauchen)
  • chron. Infekte und Entzündungen
  • genetischer Defekt des Immunsystems
  • hohe Jodgaben - (jodhaltige Röntgenkontrastmittel)

Im Verlauf der Erkrankung kommt es i. d. R. durch die ständige Überfunktion zu einer Überforderung und dann zu einer Erschöpfung der Schilddrüse, die schlussendlich meist zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt.

Durch die Behandlung mit Medikamenten gelingt es bei einem geringen Teil der Erkrankten zeitweise oder auch konstant ein Nachlassen der Symptome zu erreichen.

 

Welche Untersuchungsmethoden zur Diagnostik der Schilddrüse gibt es?

  • Palpatation der Schilddrüse (abtasten)
  • Nachweis der Laborparameter der Schildrüsenhormone im Blutserum
  • der Arzt kann bildgebende Verfahren wie Szintigrafie und Ultraschall (Sonografie) nutzen,
  • Gentest für eine best. Form des Schilddrüsenkrebses
  • Jodbestimmung im Urin
  • u.a.

 

Welche Formen der Therapien sind möglich?

Die Schilddrüsenhormone stehen in Wechselwirkungen zu anderen Hormonen und lassen sich daher nicht losgelöst von ihnen (Geschlechts- und Nebennierenrindenhormone) betrachten.

Die Ursachen für eine Überfunktion oder eine Unterfunktion müssen immer individuell im "Gesamtpaket Mensch" angeschaut werden. Daraus ergeben sich dann Ansätze für die Therapie.

In meiner Praxis biete ich eine ganzheitliche Behandlung an aus den Gebieten:

  • Homöopathie
  • Kräuterkunde
  • bioidentische Hormone
  • Mikronährstoffe
  • Ernährung
  • Lebensführung

 

weitere Therapieoptionen sind, je nach Krankheitsbild:

  • Medikamente
  • Schilddrüsenoperation
  • Radiojod Behandlung
  • etc.

 

 

Kinderwunsch

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PMS

Das prämenstruelle Syndrom kann viele Gesichter haben: es kann völlig unbemerkt verlaufen, oder aber auch Symptome aufweisen wie z.B.

  • Brustspannen

  • Weinerlichkeit

  • depressive Verstimmungen

  • Stimmungsschwankungen

  • Migräne

Allen gemeinsam ist, dass es sich um ein hormonelles Ungleichgewicht handelt. In diesem Fall ist es normalerweise ein Zuviel an Östradiol im Verhältnis zum Progesteron (s. Östrogendominanz).

PMS-Beschwerden sind so häufig, dass viele Frauen glauben, dass sie einfach zum Zyklus dazu gehören. Das ist nicht der Fall. Bei einer optimalen Hormonlage bemerkt man die Regel erst wenn es blutet (und auch das sollte in Maßen sein).

Weitere typische Zyklusstörungen können sein:

  • Unterleibskrämpfe und/oder Rückenschmerzen im unteren Rücken während der Regel

  • Zwischenblutungen

  • Ausbleiben der Regel

  • zu kurze oder zu lange Zyklen

  • Ziehen oder auch Krämpfe im Unterleib während des Eisprungs

 

Wechseljahre

Die Wechseljahre beginnen bei der einen Frau mit Ende 30, bei der anderen mit Mitte 50. Das ist in der Regel genetisch bedingt.

Als erstes sinkt unser Gelbkörperhormon das Progesteron ab, und läutet somit die Prämenopause, die Zeit vor der Menopause, ein. Hier können erste Zyklusschwankungen auffallen. Häufig kommt die Regel dann alle 21-24 Tage und wir sollten gut auf unseren Eisenhaushalt achten, der oft in Mitleidenschaft gezogen wird.

Später sinkt das Östrogen ab. Die Regel bleibt aufgrund der nachlassenden Aktivität der Eierstöcke früher oder später aus, und die Menopause stellt sich ein.

In dieser Zeit, die sich fast immer über einige Jahre hinzieht kann dieses jahrelang auf einander eingespielte System Stück für Stück durcheinander geraten und es können sich Symptome einstellen, wie z.B.:

 

  • zu kurze oder zu lange Zyklen

  • zu schwache oder zu starke Blutungen

  • Gereiztheit

  • Stimmungsschwankungen

  • Hitzewallungen

  • Gewichtszunahme

  • trockene Schleimhäute (u.a. auch der Vaginalschleimhäute)

  • Schlafstörungen

  • depressive Verstimmungen

 

Wo der Körper eine Anpassung an seine Zeit vornimmt, besteht auch die Chance die eine oder andere Veränderung im eigenen Leben herbeizuführen.

Während es in der Pubertät gilt eine eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln und zu werden, weiß die Frau in diesem Lebensabschnitt weitgehend um Ihre Stärken und was ihr gut tut und was nicht..

Hier gilt es jetzt die persönlichen Chancen der Lebensmitte zu erkennen und zu nutzen.

Was allerdings nicht unbeachtet bleiben darf ist der Aspekt, dass wenn die Nebenniere eine Schwäche aufweist (s. Nebenniere) und nicht mehr ausreichend Cortisol produzieren kann, dann "klaut"  der Körper bei anderen Hormonen die Vorläuferhormone und schon werden auch diese Hormone nicht mehr in ausreichender Menge gebildet werden können.

Also gilt es immer erst festzustellen welches Hormon das ursprüngliche "Problem" hat um dann zu wissen, wo man sinnvollerweise ansetzen sollte. Dazu veranlasse ich dann meistens einen Labortest. Den besprechen wir dann zusammen und ich informiere Sie gern über natürliche Wege, Ihre Hormone und damit Ihren Körper während dieses Wechsels zu unterstützen.

 

Leber

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Darm

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